im Visier: der Holländer - beliebt als Kinderspielzeug durch die Jahrzehnte

 
 

Den Holländer (oder auch Ruderrenner genannt) gab's schon immer. Er war eine Begleiterscheinung neben der Entwicklung des Hoch- zum Niederrads (damals für Erwachsene), durchgesetzt hat er sich aber als Spielzeug für ganz junge Menschen: man findet in in jedem Vorkriegs-Katalog von Speilzeugfirmen ebenso wie von Fahrradhändlern. er begann als seine Laufbahn als hölzernes Unikum, in den letzten Dekaden des vergangenen 20ten Jahrhunderts bestand er aber auch aus Blech, Stahl oder Eisen.

Seine Bedienung ist einfach: man setzt sich drauf, zieht einen meist zwischen den Beinen hervorragenden Hebel vor und zurück, und setzt damit die Hinterachse in Bewegung. Bei billigen Ausführungen ist diese gleichzeitig die Antriebswelle, oft erfolgt der Antrieb aber auch über ein kompliziertes Kegelradsystem. Die Beine stützen sich derweil auf der Vorderachse ab und sind somit für die Lenkung zuständig - einfach, aber effektiv. Weshalb das Ding aber "Holländer" heißt, bleibt noch im Dunkeln - wir hoffen, jemand kann und wird uns aufklären.

 

 
 

 

 

 

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